Apfelbaum

Unser Apfelbaum-Patenkind

Wenn auch nur gepachtet. Wir sind stolze Paten eines Apfelbaums im „Alten Land“, dem größten Obstanbaugebiet Nordeuropas. Die erste Patenschaft bekamen wir zur Hochzeit 2012 geschenkt, denn wir haben im Kehdinger Land, gleich hinterm Alten Land, geheiratet. Da das Erntefest ein echter Spaß ist und die beim Fest erhältlichen selbst gebackenen Torten und Kuchen zum Spottpreis allein schon eine Reise Wert sind, haben wir unsere Patenschaft dieses Jahr zum 3. Mal verlängert, auch wenn unser Baum nicht gerade zu den produktivsten auf der Plantage zählt. Wir haben die Sorte Red Jonaprince, ein sehr knackiger, leckerer Apfel. Im ersten Jahr sind wir lange nicht mal auf die Mindestmenge von 20 Kg gekommen und durften noch einen weiteren Baum plündern, dieses Jahr blieben wir ganz knapp unter der 20 Kilogrenze. Meine Schwiegermutter – ihr haben wir zum Geburtstag einen Boskop geschenkt – durfte stolze 50 kg mit nach Hause nehmen, Freunde von uns über 30 Kilo Red Jonaprince.

ernte

Mit mittelreicher Ernte geht es nach Hause

Nun gut, um ehrlich zu sein, reichen uns die 20 Kilo vollkommen, denn trotz drei Runden Apfelmus einkochen (Rezept und Bilder folgen), Apfelkuchen und Küchlein backen und dem Rat „A apple a day…“ folgend, haben wir immer noch reichlich Äpfel im Haus. Da müssen in den nächsten Tagen wohl noch einige Bratäpfel weihnachtlichen Duft verbreiten und noch eine Runde Apfelmuskochen muss ich auch noch einplanen. Unser Kleiner öffnet nun ja doch hin und wieder den Mund, wenn sich ein Löffel vor ihm auftut.

Unsere Apfelbaumpatenschaft stammt vom Obsthof Axel Schuback in Jork. Das liegt vor den Türen Hamburg, südlich der Elbe und ist nicht nur zur Apfelblüte eine Reise wert. Die Patenschaft kostet im Jahr 40,- Euro und beinhaltet eine Mindesmenge von 20 Kg Äpfeln, d.h. trägt euer Baum weniger als 20 Kg bekommt ihr die Äpfel eines anderen Baums, trägt euer Baum 90 Kg dürft ihr die ohne Aufpreis mit nach Hause nehmen. Bei den Erntefesten (Ende September, Anfang Oktober, je nach Sorte und Wetterlage) hängt eine Liste aus, auf der die Ernteflops und -tops der jeweiligen Sorten vermerkt sind und gerade beim Boskop können es demnach durchaus 90 Kilo werden! Wenn ihr mögt, könnt ihr euren Baum auch selbst beschneiden und ihn ganzjährig besuchen. Pflichttermin ist aber das Erntefest, zwar könnt ihr auch an anderen Tagen an eure Äpfel kommen, allerdings verpasst ihr dann das Scheunencafe, in dem die gesamte Nachbarschaft des Hofs Kaffee, Kuchen, Torten und Schmalzbrote verkauft, alles sehr günstig und ein kulinarischer Traum! Außerdem gibt es noch ein tolles Kinderprogramm (Schminken, Apfelsaft herstellen, Spielplatz und das Highlight: Traktor fahren), einen Hofladen, kleine Handwerksstände und frisch geräucherten Fisch. Auf dem Obsthof Schuback könnt ihr übrigens auch super picknicken, nicht ganz preiswert, aber wunderschön hergerichtet und perfekt für einen besonderen Anlass.

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