Blut aus der Flasche: Mit dem richtigen Etikett wird Saft zu Blut und Blumenkohl zu Gehirn.

Blut aus der Flasche: Mit dem richtigen Etikett wird Saft zu Blut, Blumenkohl zu Gehirn, werden Kirschtomaten zu Augäpfeln.

Herbstferien und Helloween mit der kleinen Horrorfamilie: Meine Nichte Laura hat mir eine Woche lang die Ehre Ihres Besuches gewährt. Doch was tun, wenn man nicht wie Nadine Nachwuchs-Gartenzwerge zu Hause hat, sondern einen Kreativwichtel, der alles scheut was kreucht und fleucht, dafür aber jede noch so giftig riechende Farb- oder Klebstofftube abgreift?

Einfacher gesagt: Ich konnte meine liebreizende Nichte, nicht dazu bewegen, mit mir im Garten Frühblüher-Zwiebeln zu verbuddeln. Dafür haben wir unser trautes Heim verschönert mit einem schrecklichen Ziel: Helloween! Zu diesem Anlass bereiteten wir ein garstiges Get-together für den Rest unserer kleinen Horrorfamilie vor, mit schauriger Deko und Ekelspeisen – alles im Zeichen der Fledermaus.

Hier das Best-of unserer Helloween-Ideen:

Küchentür, umfunktioniert zum Helloween-Lamion

Etwas anderer Helloween-Lampion: Direkt an unserer Küchtentür hält die Hexe nach ihrem Abendessen Ausschau. Drehbuch und Regie: Laura, Gestaltung: Inken, Fotos: die stolze Mama.

  1. Riesenlampions:
    Winzig kleine Kerzen und flackernde Kürbisse waren gestern. Da die jüngste Teilnehmerin unserer Zusammenkunft, Magdalena – Tochter des Infernos – dem Feuer fern bleiben sollte, haben wir ausschließlich ein paar LED-Lichtakzente eingesetzt. Jedoch haben wir die Glastüren zu Lampions umfunktioniert. Dafür hat sich Laura eine Grusel-Geschichte ausgedacht: vom Kürbis, der erst vom Fliegen träumte, dann eine super freundliche ältere Dame mit Besen traf und zuletzt als dampfendes Süppchen im Hexenkessel endete. Die Geschichte haben wir als schwarz-weiße Bildergalerie umgesetzt und dazu gleich noch ein Führungsprogramm für unsere Gäste konzipiert 😉
  2. Ekelessen:
    Ameisen am Stil –
    Endlich werden die Rachephantasien der Tante wahr. Kreativwichtel Laura war beim Fernsehen aufmerksam und lieferte das komplette Rezept zu dieser Leckerei: Salzstängel an einer Seite erst in Erdnusscreme wälzen, dann in Schkostreuseln. Lecker. Der schauderhafterste Schrei aller Helloweennächte ertönte, als Magdalena – Tochter des Infernos – feststellte: „Alle!“; So mussten wir in der Hexenküche rasch nachproduzieren und weitere „Ameisen“ dem Appetit der kleinen Horrofamilie zuführen.
    Abgehackte Finger – Der Ekeltipp von Nachbarin Jutta ist schnell gemacht und schmeckt den Kleinsten der Horrorfamilie. Dazu Wienerle passend ansägen und eine Hand legen (vgl. Foto unten). Die Schnittstellen werden mit Ketchup garniert. Ketchup hilft zudem beim Anbringen der falschen Fingernägel in Gestalt von Mandelplättchen.
    Ausgezeichnet als „Gehirn“, „Blut“ und „Augäpfel“ fanden übrigens auch Vitaminbomben wie Blumenkohl, Beerensaft und Kirschtomaten ihr Pätzchen im bunten Horrorbuffet  – und reißenden Absatz bei der Nachwuchs-Generation.
  3. Fledermausschablonen und Gruselgeräusche:
    Ob fürs Fenster oder für den fiesesten aller Schokokuchen, eine gute Fledermausschablone ist eine Helloweenallzweckwaffe. Um das ganze Spektakel abzurunden, haben wir übigens spukige Geräuche aufgenommen, von ausgehungerten, stöhnenden Vampiren bis zum panisch kreischenden Opfer; alles unter strenger Vorgabe des ambitionierten Kreativwichtels.
Bildergalerie Helloween

Bildergalerie Helloween: Von der schaurigen Bildergeschichte links bis zum Horrorgenuss rechts mit Ameisen am Stil, Abgehackten Fingern und einem Death by chocolate-Fledermaus-Kuchen.

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