Im Norden ist es bekanntlich rauer und deshalb dauert es auch ein wenig länger, bis ein Garten Ertrag abwirft, vor allem wenn man so spät mit dem Anbau begonnen hat wie wir. Diese Woche konnten wir endlich ernten. Für den großen Gartenzwerg fiel ein Radieschen ab, für uns alle Pflücksalat, den ich im April als Jungpflanze im Baumarkt gekauft hatte. Spontan bekam ich Appetit auf einen Griechischen Bauernsalat. Den bisher besten habe ich in einer kleinen abgelegenen Taverne auf Korfu gegessen. Das Rezept habe ich leider nicht, aber ein ebenfalls sehr gutes, im Original zwar ohne Pflücksalat, aber der hat dem Salat erst das ganz besondere Flair verliehen.

Normalerweise nervt es mich, wenn ich Salat noch stundenlang waschen muss. Heute habe ich Blatt für Blatt liebevoll abgebraust, wenn nötig auch mehrfach. Ist schließlich selbstgerntet! Später im Jahr kann man noch mehr Zutaten aus dem heimischen Garten verwenden, bei mir waren es heute nur Salat und Oregano, der Rest kam aus dem Supermarkt.

Ein Tipp zur Ernte: Lässt man das Herz (also die inneren Blätter) stehen, und erntet nur die äußeren Blätter, wächst der Salat den ganzen Sommer über nach.

Pflücksalat und was man damit machen kann. Ein einfacher, aber sehr leckeren Griechischen Bauernsalat zum Beispiel.

Pflücksalat und was man damit machen kann.

Griechischer Bauernsalat

Einen simplen, aber sehr leckeren Griechischen Bauernsalat zum Beispiel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Griechischer Bauernsalat

Gurke, Tomate, Zwiebeln, Gelbe Paprika, Salat in Stücke bzw. Ringe schneiden, Menge nach Geschmack. Zerbröselter Feta und halbierte Schwarze Oliven hinzugeben. Mit ein bis zwei eingelegten Peperonis garnieren.

Dressing: 3 El frischer Zitronensaft mit 3 EL Olivenöl mixen, eine Knoblauchzehe reindrücken, ca. 2 Stängel frischen, kleingehackten Oregano hinzugeben, mit Salz und weißem Pfeffer abschmecken und alles gut vermischen.

Dressing zum Salat geben und Weißbrot bereithalten, denn die übriggebliebene Flüssigkeit muss man einfach tunken!

Den Salat gibt es bei uns diesen Sommer mit Sicherheit ständig. Das Dressing ist soooo lecker und sooo simpel. Gut, dass ich nochmal ordentlich Salat nachgesät habe. Die Radieschen werden die Tage auch noch geplündert, nur die Erdbeeren werden wohl erst nächste Woche richtig reif, ausgerechnet, wenn ich mit den Gartenzwergen im Heimaturlaub bin.

Ein Kommentar zu “Erste Ernte – Mein neuer Lieblingssalat

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.