Apfeltarte

Apfeltarte – für mich die leckerste Form von Apfelkuchen.

Dieses Jahr ist bei mir der Wurm drin. Ich werde alt und der Birnbaum auch. Paradise lost! Daher bin ich seit Wochen faul. 😉 Ganz wunderbar ist jedoch, dass ich nach unzähligen Backexperimenten endlich mein eigenes Apfeltarte-Rezept kreiert habe.

Herzlichen Dank an dieser Stelle an all meine Gäste der letzten Jahre, die ich als TestesserInnen für meine halbgaren Einfälle missbraucht habe. Letzte Woche habe ich auf Wunsch meiner Geburtstagskollegin eine Apfeltarte fürs Büro gebacken und mein finales Rezept gefunden. Nun finde die Tarte ganz und gar verführerisch und habe auch schon paradiesische Komplimente dafür bekommen.

Für den Mürbteig:

  • 250 g feines Dinkelmehl,
  • 125 g Butter,
  • 40 g Zucker,
  • 2 Päckchen Bourbon Vanille Zucker und
  • 1 Ei zu einem Teig kneten (vgl. Birnentarte).
    Mindestens für eine halbe Stunde in den Kühlschrank geben.

Für den Obstbelag

  • Saft einer Limette in eine kleine Schüssel Wasser geben.
  • 3 feste, säuerliche Äpfel vierteln, schälen, entkernen und in schmale Scheiben schneiden. Diese in das Limettenwasser geben, damit sie nicht braun werden.

Backanleitung

Auch bei der Apfeltarte beginnt der Genuss mit einem Mürbteig.

Auch bei der Apfeltarte beginnt der Genuss mit einem Mürbteig.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und dünn auswellen und in die gefettete Backform geben und mit einer Gabel mehrfach einstechen. Die Menge reicht bei mir für eine große

  • Form mit einem Durchmesser von 26 cm sowie für zwei kleine Backförmchen.
    Für 10 Minuten bei 180° mit
  • Hülsenfrüchten blindbacken. Das ist neu für Dich? Bei meiner Birnentarte findest Du eine genaue Anleitung mit Bildern.

Während dem Blindbacken für die Vanille-Apfel-Creme

  • 1 Becher Schmand (150g) mit
  • 2 Eiern in einer Schüssel verquirlen.
  • 250 ml Apfelsaft mit
  • 2 cl Clavados in einen Topf geben.
    (In Ermangelung des „echten Stoffs“ gern auch Grand Marnier oder Apfelsaft durch Cidre ersetzen oder Alkohol auch komplett weglassen, …) Von der Flüssigkeit drei EL abnehmen und mit
  • 1 Päckchen Vanille-Pudding in einer kleinen Schüssel oder Tasse mit einer Gabel anrühren, so dass keine Klümpchen entstehen. Den Rest zum Kochen bringen.Sobald die Saftmischung köchelt, diese vom Herd nehmen. Das aufgelöste Puddingpulver zugeben und mit einem Schneebesen unterrühren. Sobald die Masse fest wird zu dem Schmand und den Eiern geben. Dabei weiterrühren, damit sich alles gleichmäßig durchmischt und die Eier nicht stocken.Die fertige Vanille-Apfelcreme dann auf den vorgebackenen Mürbteig geben. Die Apfelscheiben darauf arrangieren. Dann die gesamte Tarte weitere 45 Minuten bei 180° backen. Dabei nach 20 Minuten Tarte kurz aus dem Ofen nehmen und ganz nach Geschmack
  • Dunklen Roh-Rohrzucker über die Äpfel streuen. Hier habe ich hellen genommen, das kommt aber optisch nicht so gut, da er nicht so schön karamellisiert.

Ein Stück von dieser Apfeltarte und alles wird gut!

Nächstes Jahr starte ich die Abwandlung dieses Rezeptes mit Rhabarber und suche wieder willige Vorkoster 😉

2 Kommentare zu “Almost Paradise – Apfeltarte

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